Wenn Verbindungen verloren gehen.
Umgang mit Spannungen in Teams und Organisationen
Wo Menschen miteinander schaffen, machen sie sich zu schaffen.
Friedemann Schulz von Thun
Konflikte gehören zum Arbeitsalltag. Trotzdem sagen viele:
- „Eigentlich haben wir keinen Konflikt.“
- „Wir müssen einfach professionell bleiben.“
- „Das klärt sich schon von selbst.“
Gleichzeitig werden Gespräche vermieden oder nur noch über Dritte geführt. Spannungen zeigen sich dann leise: im Tonfall, im Rückzug, in Ironie oder in zunehmender Härte.
Externe Unterstützung wird oft erst dann geholt, wenn die Situation bereits festgefahren ist und kaum noch Gesprächsbereitschaft da ist. Das macht Klärung schwierig – aber nicht unmöglich.
Klärung ist sinnvoll, wenn:
- Spannungen im Team spürbar sind
- Gespräche vermieden oder nur noch indirekt geführt werden
- Vorwürfe unausgesprochen im Raum stehen
- Vertrauen beschädigt wurde
- einzelne sich zurückziehen oder angegriffen fühlen
- Führung zwischen den Beteiligten steht
- Entscheidungen blockiert werden
- Arbeitsfähigkeit leidet
Wie ich bei Konflikten arbeite
Ich begleite Konfliktklärungen strukturiert und allparteilich.
Das bedeutet:
Alle Beteiligten erhalten Raum, ihre Sichtweisen darzustellen, ohne unterbrochen oder bewertet zu werden.
Gemeinsam wird geklärt, worum es im Kern geht, was verletzt oder blockiert und was künftig anders geregelt werden muss.
Ziel ist nicht, dass alle einer Meinung sind, sondern dass Zusammenarbeit wieder möglich wird und neue Vereinbarungen entstehen, die im Alltag tragfähig sind.
